Aufstehen – Regionalgruppierung Göttingen

Aufstehen ist die linke, parteiunabhängige Sammlungsbewegung, um außerparlamentarischen Druck auf die Politik auszuüben. Wir wollen fortschrittlich gesinnte Menschen und Gruppen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft und Digitales zusammenbringen, um gemeinsam stärker zu sein. Denn solange wir vereinzelt bleiben, hat das herrschende System leichtes Spiel.

Da auch eine Viel-Themen-Bewegung ihre Kräfte bündeln muss, haben wir in Göttingen unseren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn gelegt.

Genaueres über Aufstehen könnt ihr im Gründungsaufruf von Aufstehen nachlesen und in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten: "Vernetzen, nicht ersetzen".

Die Göttinger Regionalgruppierung von Aufstehen gibt es seit Herbst 2018. Wir treffen uns 1x im Monat. Neue Interessierte und Engagierte sind uns immer willkommen!

Wenn euch Göttingen zu weit weg ist: Aufstehen gibt es auch in Hannover und vielen anderen Teilen Niedersachsens! – Wo auch immer ihr seid, steht auf, macht mit!

 

Weltweit waren am 20.9. über 2 Millionen Menschen auf den Straßen, in Deutschland waren über 500 Demonstrationen angemeldet.

Auch Aufstehen-Göttingen war dabei: Wir haben vielen Teilnehmer*innen zum Energiesparen geraten und dabei den auf unserer Website verknüpften Flyer "Weder Kohle noch Atom" (PDF, ca. 0,4 MB) verteilt.

Wir stießen auf reichlich Verständnis und konnten dabei auch auf unsere Regionalgruppe aufmerksam machen.

Wir gehen davon aus, dass der heutige Tag seine Früchte noch trägt und dass die politisch Verantwortlichen ihre Ambitionen verstärken. Das am Freitag verabschiedete Klimapaket der Bundesregierung ist völlig unzureichend.

Leere Versprechungen gab es in der Vergangenheit in ausreichender Form, wir wollen in eine Zukunft schauen, in der wir Menschen noch Lebewesen des Planeten bleiben. Mut gemacht hat, dass viele ältere Menschen mit auf der Straße waren und den Ansagen der Jugend aufmerksam folgten.

12. Treffen der Regionalgruppierung Göttingen:

Dienstag, 22.10.2019 um 19 Uhr

Wir treffen uns das nächste Mal wieder im Saal der Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V., Neustadt 7, 37073 Göttingen.

Einfach am Haupteingang klingeln. Dann geht die Tür auf. Oder klopfen. Der Saal ist direkt links neben dem Eingang.

Geplante Tagesordnung:

  • Teil 1: Diskussion zum Thema "Soziales" (1 Stunde).
    Wir sprechen über unseren Flyer-Entwurf für Aufstehen Niedersachsen, in dem es um eine gerechtere Steuerpolitik gehen soll. Ein paar Stichwörter:
    • Vermögensteuer von mindestens 5 % pro Jahr
    • Staatsquote
    • steuerliches und tatsächliches Existenzminimum
    • Anhebung des Grundfreibetrags der Einkommensteuer
  • Teil 2: Besprechung Aktionen, Organisatorisches und Verschiedenes (0,5 Stunden)

 

Die Demo beginnt im Rahmen des globalen Klimastreiks am 20.09. um 12:00 Uhr! Setzt euch mit uns aktiv für das Klima ein und geht mit uns auf die Straße! Für eventuelle Änderungen bitte vorher auf https://www.klima-streik.org/demos informieren.

Wir wollen diese einmalige Gelegenheit nutzen, dem Klimaschutz in Deutschland eine Stimme zu geben. Da das Klimakabinett an diesem Tag in Berlin zusammenkommt, wird jede Teilnahme für mutige Entscheidungen unserer Abgeordneten gewertet. Bundesweit dürften damit viele Menschen zusammenkommen.

Demonstriert mit Fridays For Future und vielen NGOs gemeinsam für mehr Klimaschutz! Weitere Info unter https://klimaschutz.goettingen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=87&topmenu=143

Vortragsabend mit Andreas Zumach am 9.9. um 19 Uhr im Großen Saal der Reformierten Gemeinde, Obere Karspüle.

Eine Veranstaltung des neuen Göttinger Friedensforums.

 

Eine Veranstaltung mit Henrik Paulitz am 5.9. um 19 Uhr im Emmy-Noether-Saal der Universität Göttingen am Wilhelmsplatz (Alte Mensa).

Henrik Paulitz ist der Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung.

Veranstalter sind die IPPNW, Gruppe Göttingen (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.).

 

Am Freitag, den 23.08.2019, wird das neue Biowärmezentrum Göttingen im Maschmühlenweg (Ecke Hildebrandstraße) eröffnet.

Dazu findet um 14 Uhr eine Gegendemo statt.

Mehr Infos hier in der Pressemitteilung der Umweltgewerkschaft und auf goest.de.

 

Am Samstag, den 31.08.2019, von 11 bis 13 Uhr findet am Nabel eine Kundgebung zum Antikriegstag (am 1. September zur Erinnerung an den Überfall der Hitler-Armee auf Polen am 1.9.1939) statt. Aufgerufen dazu hat das Göttinger Friedensforum, ein Treffen von Einzelpersonen und Organisationen, die sich für den Frieden einsetzen. Viele Infos stehen hier im Flyer (PDF, ca. 1 MB).

Die Zeichen stehen auf Krieg:

  • Die USA haben den INF-Vertrag gekündigt und können jetzt wieder atomare Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa gegen Russland und in Asien gegen China in Stellung bringen. Durch die kurze Flugzeit und damit Vorwarnzeit können Missverständnisse nicht aufgeklärt werden. Die idiotische Idee eines gewinnbaren Atomkrieges per Erstschlag wird Auftrieb erhalten. Ein Atomkrieg wird wahrscheinlicher.
  • Die Rüstungsausgaben werden erhöht. Dadurch werden wir unsicherer leben, weil dieses Geld für mehr auswärtige Kriegseinsätze und mehr Truppen an der russischen Grenze verwendet werden wird.
  • Die Rüstungsexporte werden weitergeführt. Dadurch werden Konfliktregionen weiter destabilisiert und Fluchtursachen verstärkt.
  • Die Bundesregierung hat nicht einmal den Mut, Atomwaffen zu ächten. Für den UN-Atomwaffenverbotsvertrag hatten 2017 122 Staaten gestimmt, aber Deutschland gehört bis heute zur schändlichen Minderheit der Atomwaffenfreunde.
  • In Deutschland sind weiterhin ca. 20 Atombomben aus den USA stationiert. Das wird als nukleare Teilhabe bezeichnet, ist aber faktisch ein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag.
  • Die USA drohen dem Iran mit Krieg. Auch wenn Deutschland offiziell "Nein" sagen würde, wäre es wie bei den Kriegen gegen den Irak und Libyen mitbeteiligt durch vielfältige Hilfsdienste (Rolle Deutschlands im Libyenkrieg; Rolle Deutschlands im Irakkrieg). Der Iran hat fast viermal so viele Einwohner - und damit potentielle Kriegsflüchtlinge - wie Syrien. Wollen wir an einem Irankrieg wirklich mitschuldig werden?

Aufstehen Göttingen ist dabei!