Aufstehen – Regionalgruppierung Göttingen

Aufstehen ist die linke, parteiunabhängige Sammlungsbewegung, um außerparlamentarischen Druck auf die Politik auszuüben. Wir wollen fortschrittlich gesinnte Menschen und Gruppen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft und Digitales zusammenbringen, um gemeinsam stärker zu sein. Denn solange wir vereinzelt bleiben, hat das herrschende System leichtes Spiel.

Da auch eine Viel-Themen-Bewegung ihre Kräfte bündeln muss, haben wir in Göttingen unseren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn gelegt.

Genaueres über Aufstehen könnt ihr im Gründungsaufruf von Aufstehen nachlesen und in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten: "Vernetzen, nicht ersetzen".

Die Göttinger Regionalgruppierung von Aufstehen gibt es seit Herbst 2018. Wir treffen uns 1x im Monat. Neue Interessierte und Engagierte sind uns immer willkommen!

Wenn euch Göttingen zu weit weg ist: Aufstehen gibt es auch in Hannover und vielen anderen Teilen Niedersachsens! – Wo auch immer ihr seid, steht auf, macht mit!

 

Am Freitag, den 23.08.2019, wird das neue Biowärmezentrum Göttingen im Maschmühlenweg (Ecke Hildebrandstraße) eröffnet.

Dazu findet um 14 Uhr eine Gegendemo statt.

Mehr Infos hier in der Pressemitteilung der Umweltgewerkschaft und auf goest.de.

 

Am Samstag, den 31.08.2019, von 11 bis 13 Uhr findet am Nabel eine Kundgebung zum Antikriegstag (am 1. September zur Erinnerung an den Überfall der Hitler-Armee auf Polen am 1.9.1939) statt. Aufgerufen dazu hat das Göttinger Friedensforum, ein Treffen von Einzelpersonen und Organisationen, die sich für den Frieden einsetzen. Viele Infos stehen hier im Flyer (PDF, ca. 1 MB).

Die Zeichen stehen auf Krieg:

  • Die USA haben den INF-Vertrag gekündigt und können jetzt wieder atomare Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa gegen Russland und in Asien gegen China in Stellung bringen. Durch die kurze Flugzeit und damit Vorwarnzeit können Missverständnisse nicht aufgeklärt werden. Die idiotische Idee eines gewinnbaren Atomkrieges per Erstschlag wird Auftrieb erhalten. Ein Atomkrieg wird wahrscheinlicher.
  • Die Rüstungsausgaben werden erhöht. Dadurch werden wir unsicherer leben, weil dieses Geld für mehr auswärtige Kriegseinsätze und mehr Truppen an der russischen Grenze verwendet werden wird.
  • Die Rüstungsexporte werden weitergeführt. Dadurch werden Konfliktregionen weiter destabilisiert und Fluchtursachen verstärkt.
  • Die Bundesregierung hat nicht einmal den Mut, Atomwaffen zu ächten. Für den UN-Atomwaffenverbotsvertrag hatten 2017 122 Staaten gestimmt, aber Deutschland gehört bis heute zur schändlichen Minderheit der Atomwaffenfreunde.
  • In Deutschland sind weiterhin ca. 20 Atombomben aus den USA stationiert. Das wird als nukleare Teilhabe bezeichnet, ist aber faktisch ein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag.
  • Die USA drohen dem Iran mit Krieg. Auch wenn Deutschland offiziell "Nein" sagen würde, wäre es wie bei den Kriegen gegen den Irak und Libyen mitbeteiligt durch vielfältige Hilfsdienste (Rolle Deutschlands im Libyenkrieg; Rolle Deutschlands im Irakkrieg). Der Iran hat fast viermal so viele Einwohner - und damit potentielle Kriegsflüchtlinge - wie Syrien. Wollen wir an einem Irankrieg wirklich mitschuldig werden?

Aufstehen Göttingen ist dabei!

 

Am Mittwoch, den 28.08.2019, um 19 Uhr spricht und diskutiert Lisara Liliam Corona Oliveros im Hotel Berliner Hof, Weender Landstr. 43, über die aktuelle Lage auf Kuba. Oliveros ist Mitglied in der Nationalversammlung in Kuba, Ärztin von Beruf und auch Mitglied des Nationalkomitees des kubanischen Jugendverbandes UJC.

Die kleine, sozialistische Karibikinsel wird seit 60 Jahren von der Blockadepolitik der Supermacht USA in ihrer eigenständigen Entwicklung behindert. Nach einer kurzen Phase des politischen Tauwetters am Ende der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama hat sein Amtsnachfolger Donald Trump die Gangart gegen Kuba extrem verschärft. Jedes Land und jedes Unternehmen auf der Welt, das Wirtschafts-, Handels- oder Finanzbeziehungen zu Kuba unterhalten möchte, hat mit Strafmaßnahmen der USA zu rechnen (z.B. Strafzahlungen und das Verbot von Geschäften in den USA).

Eine Veranstaltung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Regionalgruppe Göttingen.

Links:

 

Am Mittwoch, den 21.08.2019, ab 20 Uhr gibt es ein Info-Café mit anschließender Filmvorführung im Hof der Gotmarstraße 10 (gegenüber der Stadtbibliothek). Der Film heißt "Push" und handelt vom Grundrecht auf Wohnen. Außerdem ist es bis zu diesem Tag möglich, einen geplanten Offenen Brief an die Stadt Göttingen mit zu unterschreiben (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Göttinger Innenstadt - ein Fressen für die Haie?

Zur Zeit wird über die Zukunft des Sparkassenviertels entschieden - über die Köpfe von Anwohner*innen und Bevölkerung hinweg: Die Stadt Göttingen will den Sparkassenkomplex an die Investorin HT Vermögensverwaltung verkaufen, die dort große Bekleidungsketten und hochpreisige Wohnungen bauen möchte. Also mehr von dem, woran es keinen Mangel gibt. Und das würde in der Folge auch die Mieten der umliegenden Wohnungen verteuern.

Die Stadt lernt es einfach nicht. Sie will einmal mehr zum Erfüllungsgehilfen von Heuschrecken und Miethaien werden!

Die Anwohner*innen in der Gotmarstr. 9 und 10 fordern angesichts dieser eindeutigen Gentrifizierungsmaßnahme einen offenen und demokratischen Willensprozess über die Zukunft des Sparkassenkomplexes, eine Bürger*innenversammlung zum Thema, eine Orientierung an den Bedürfnissen der Stadtbewohner*innen, den Erhalt aller bestehenden Mietverhältnisse, den Ausbau des sozialen Wohnungsbaues, die Sicherung dauerhaft niedriger Mieten und die Verhinderung von Spekulation.

Aufstehen Göttingen unterstützt das Göttinger Mieter*innenbündnis Gutes-Wohnen-für-Alle und die Gotmar 10.

 

11. Treffen der Regionalgruppierung Göttingen:

Dienstag, 10.09.2019 um 19 Uhr

Wir treffen uns das nächste Mal wieder im Saal der Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V., Neustadt 7, 37073 Göttingen.

Einfach am Haupteingang klingeln. Dann geht die Tür auf. Oder klopfen. Der Saal ist direkt links neben dem Eingang.

Geplante Tagesordnung:

  • Teil 1: Diskussion zum Thema "Energiewende" (1 Stunde)
  • Teil 2: Besprechung Aktionen, Organisatorisches und Verschiedenes (0,5 Stunden)

 

Das neue Göttinger Bündnis Gutes Wohnen für Alle lädt zu einem Vortrag & Gespräch 
mit Aktiven aus Berlin von der Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen ein.

Wir wollen von den Erfahrungen in Berlin hören und dadurch Anregungen für unsere Arbeit vor Ort gegen Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Verdrängung sammeln.

Der Diskussionsabend findet statt am Freitag, den 19. Juli 2019, um 19 Uhr im Naturfreundehaus Auf dem Hagen, Naturfreundeweg 1 in 37079 Göttingen.

"Deutsche Wohnen & Co enteignen" aus Berlin und Göttinger Bündnis "Gutes Wohnen für Alle" sprechen miteinander

Am Freitag, den 12.7., stellt der Rechtsanwalt Dr. Rolf Geffken die neueste Auflage seines Buchs "Umgang mit dem Arbeitsrecht. Ein Handbuch für Beschäftigte" vor, dessen Erstauflage vor 40 Jahren erschienen war.

Dadurch hat Geffken einen zeitlichen Vergleich, mit dem sich die Rechtslage viel besser einschätzen lässt, als es die meisten heutigen Rechtsberatungen bieten.

In den letzten 40 Jahren wurde das Arbeitsrecht immer mehr zugunsten der Unternehmer abgebaut. Geffken geht es stattdessen um Arbeitsrechte aus der Sicht der Betroffenen. Diese alternative Handhabung sollten sich auch Betriebsräte und Gewerkschaften zu Herzen nehmen.

Der Vortrag dürfte die wohl beste Möglichkeit sein, als juristischer Laie einen fundierten und an den eigenen Interessen ausgerichteten Einstieg ins Thema zu finden.

Wo & wann?

Freitag, 12.7., um 19 Uhr bei "Arbeit & Leben", Lange Geismar Straße 72-73, 37073 Göttingen.

Links: