Aufstehen – Regionalgruppierung Göttingen

Aufstehen ist die linke, parteiunabhängige Sammlungsbewegung, um außerparlamentarischen Druck auf die Politik auszuüben. Wir wollen fortschrittlich gesinnte Menschen und Gruppen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft und Digitales zusammenbringen, um gemeinsam stärker zu sein. Denn solange wir vereinzelt bleiben, hat das herrschende System leichtes Spiel.

Da auch eine Viel-Themen-Bewegung ihre Kräfte bündeln muss, haben wir in Göttingen unseren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn gelegt und arbeiten mit im Göttinger Mieter*innenbündnis "Gutes Wohnen für Alle".

Genaueres über Aufstehen könnt ihr im Gründungsaufruf von Aufstehen nachlesen und in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten: "Vernetzen, nicht ersetzen".

Die Göttinger Regionalgruppierung von Aufstehen gibt es seit Herbst 2018. Wir treffen uns 1x im Monat. Neue Interessierte und Engagierte sind uns immer willkommen! Veränderung geht nur, wenn Ihr mitmacht.

Wenn euch Göttingen zu weit weg ist: Aufstehen gibt es auch in Hannover und vielen anderen Teilen Niedersachsens! – Wo auch immer ihr seid, steht auf!

 

Am Freitag, den 14. Juni 2019, lädt die Göttinger Leserinitiative der linken Tageszeitung junge Welt (jW) und der Ortsvorstand der Partei DIE LINKE zu einer Veranstaltung mit dem Titel "Die autoritäre Wende" ein. Der Vortrags- und Gesprächsabend findet statt am 14. Juni um 19.00 Uhr im Saal der Roten Hilfe e.V., Lange-Geismar-Str. 3, 37073 Göttingen.

Der stellvertretende jW-Chefredakteur Sebastian Carlens spricht über den Umbau der BRD zu einem autoritären Staat, der jegliche Systemopposition erstickt oder gewaltsam niederschlägt.

An diesem Abend soll auch über die Situation der jungen Welt gesprochen werden. Der Leiter des jW-Aktionsbüros Christian Boldt hält ein kurzes Referat darüber, wie die junge Welt gestärkt werden kann.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die DKP Göttingen und den SDAJ.

Weiterführende Links:

 

Die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) veranstaltet vom 3. bis 7. Juni 2019 bundesweit eine Aktionswoche zum Thema "Albtraum Miete".

In Göttingen lädt die AWO am 4. und 6. Juni zu Gesprächen und Aktionen ein. Daraus sollen Forderungen an die Politik formuliert werden. Für Kaffee, Waffeln und - nur in der Weststadt - Live-Musik ist gesorgt.

Alle Interessierten, gerne auch mit Kindern, sind herzlich willkommen!

Weitere Infos:

 

Die Mieterinitiative Grone will den Göttinger Ratsmitgliedern am Freitag, 17. Mai, um 13.30 Uhr vorm Neuen Rathaus zeigen, was sie von deren Beschlüssen hält. Und um 14.15 Uhr gehts sogar in die Ratssitzung!

Der Rat entscheidet am Freitag über den Bebauungsplan ("B-Plan") in Grone. Ein "Ja" zum B-Plan bedeutet Mieterhöhungen. Ein "Nein" würde die von der ADLER AG geplanten Modernisierungen unrentabel machen und damit stoppen.

Über 600 Sozialwohnungen stehen auf dem Spiel. Noch mal so viele Wohnungen werden auch für mittlere Einkommen schmerzhaft teuer. Geht hin, macht eurem Ärger Luft! Je mehr lautstark protestieren, desto besser! Hier ist der Flyer zum Herunterladen (PDF, 0,5 MB)

  • Bezahlbarer Wohnraum muss erhalten bleiben!
  • Wohnraum durch kommunale Gesellschaften!
  • Keine Rendite mit der Miete!
  • Stoppt den Mietenwahnsinn!

 

Am 26. Mai 2019 wird in der EU das Europäische Parlament gewählt. Das ist für die nächsten fünf Jahre die leichteste Möglichkeit, um wirksam Einfluss auf den Kurs der Europäischen Union zu nehmen.

Eure Interessenvertretung?

Die Wahl fällt schwer: Nach der Wahl sitzen die meisten Volksvertreter tagsüber mit Lobbyisten zusammen, und abends essen sie mit den Bossen. Macht nicht den Fehler, so zu wählen wie euer Chef oder Vermieter! Sonst braucht ihr euch über schlechte Löhne, hohe Mieten, kaputte Schulen und eine ausgeplünderte Umwelt nicht zu wundern.

Die altgedienten Parteien vertreten die Lobbyinteressen einer veralteten und zutiefst umweltschädlichen Industrie. Sie missachten die Interessen der Bevölkerungsmehrheit, insbesondere die der jungen Menschen. Ein möglicher Schritt, um dieses Demokratiedefizit der Europäischen Union zu vermindern wäre, eine Partei zu wählen, die die EU demokratischer machen will.

Wählt Parteien, die den Bürger*innen zuhören und die bereits in der Vergangenheit so abgestimmt haben, wie ihr es für richtig haltet. Sonst wählt ihr gegen eure eigenen Interessen. Wenn immer die gleichen Parteien gewählt werden, kann sich nichts ändern.

Das neue niedersächsische Polizeigesetz (NPOG) steht kurz vor der Verabschiedung. Dagegen findet die 3. Großdemo am 11. Mai um 13 Uhr in Hannover (ab Steintor) statt.

Treffpunkt für eine gemeinsame Zug-Anreise aus Göttingen ist der Bahnhofsvorplatz um 10.30 Uhr (Abfahrt 11.07 Uhr).

Kommt alle zur Demo, denn wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

Mit der Gesetzesänderung würde der rechtsstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung aufgehoben. Angeblich solle damit eine rechtliche Handhabe gegen mutmaßliche Gefährder und Terroristen geschaffen werden.

Tatsächlich haben vergangene Erfahrungen gezeigt, dass potentielle Terroristen durch die bereits ausreichenden Polizei- und Geheimdienstbefugnisse erkannt werden können. Dort fehlt aber der behördliche Wille, einzuschreiten.

Stattdessen wird die Drohkulisse politisch benutzt, um Grundrechte einschränken und einen Polizeistaat aufzubauen. Entsprechend wird die Polizei mit Militärtechnik ausgestattet und Aufstandbekämpfung erprobt wie beim G20-Gipfelprotest in Hamburg.

Die Bewegung SEEBRÜCKE will mit der Aktion "Proteststaffel" am 11. Mai in Göttingen öffentlichkeitswirksam auf die dramatische Situation im Mittelmeer aufmerksam machen und damit gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU protestieren.

Ort und Uhrzeit müssten kurz vorher auf Facebook zu finden sein.

Im Mittelpunkt der Proteststaffel steht ein Fluchtboot aus dem Mittelmeer, das verdeutlicht, wie viel Leid, Elend und Not die Menschen erlitten haben müssen, wenn sie ihr Leben und das Leben ihrer Kinder der Stabilität eines kleinen Schlauchbootes anvertrauen.

Fluchtverursacher EU

Flucht vor Krieg und Elend ist ein Menschenrecht. Ohne eine humane Einwanderungspolitik fehlen legale Wege der Kriegs- und Armutsflucht. Deswegen müssen verzweifelte Menschen ihr Leben überteuerten Fluchthelfern ("Schleppern") anvertrauen. Deswegen sterben Viele auf dem Weg. Deswegen haben Frauen und Kinder weniger Chancen als Männer, um in Sicherheit zu gelangen. Deswegen wird die EU zu einer Militärfestung ausgebaut (Frontex).

Jeden Freitag finden in der Göttinger City Schulstreik-Demos und Aktionen von "Fridays for Future" (FfF) für eine konsequente Klimapolitik statt.

Mit den begrüßenswerten Protesten ist eine Diskussion über Atomkraft leider wieder aufgeflammt. Wir stellen dazu einen Flyer bereit, der vor allem eine massive Einsparung von Energie einfordert. Ein zentraler Beitrag, um der aggressiven Propaganda der Atomindustrie den Boden zu entziehen.

Die Atomindustrie will Wasserstoff!

Der Flyer spricht radikale, machbare Veränderungen an, die zügig vor allem auf der Ebene industrieller Verfahrensweisen stattfinden sollten. Wenn Schritte in dieser Richtung ausbleiben, steigt die Gefahr, mit dem Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger erneut auf die schiefe Bahn der Atomkraft zu geraten. Als Beispiele werden im Flyer diskutiert: Warum sind Autos immer noch aus Stahlblech? Warum heizen wir unsere Gebäude immer noch mit fossilen Energien?

Download: Flyer "Atomindustrie will Wasserstoff" (PDF, ca. 0,4 MB, 4. Auflage, November 2019)