Aufstehen – Regionalgruppierung Göttingen

Aufstehen ist die linke, parteiunabhängige Sammlungsbewegung, um außerparlamentarischen Druck auf die Politik auszuüben. Wir wollen fortschrittlich gesinnte Menschen und Gruppen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft und Digitales zusammenbringen, um gemeinsam stärker zu sein. Denn solange wir vereinzelt bleiben, hat das herrschende System leichtes Spiel.

Da auch eine Viel-Themen-Bewegung ihre Kräfte bündeln muss, haben wir in Göttingen unseren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn gelegt und arbeiten mit im Göttinger Mieter*innenbündnis "Gutes Wohnen für Alle".

Genaueres über Aufstehen könnt ihr im Gründungsaufruf von Aufstehen nachlesen und in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten: "Vernetzen, nicht ersetzen".

Die Göttinger Regionalgruppierung von Aufstehen gibt es seit Herbst 2018. Wir treffen uns 1x im Monat. Neue Interessierte und Engagierte sind uns immer willkommen!

Wenn euch Göttingen zu weit weg ist: Aufstehen gibt es auch in Hannover und vielen anderen Teilen Niedersachsens! – Wo auch immer ihr seid, steht auf, macht mit!

 

Am 26. Mai 2019 wird in der EU das Europäische Parlament gewählt. Das ist für die nächsten fünf Jahre die leichteste Möglichkeit, um wirksam Einfluss auf den Kurs der Europäischen Union zu nehmen.

Eure Interessenvertretung?

Die Wahl fällt schwer: Nach der Wahl sitzen die meisten Volksvertreter tagsüber mit Lobbyisten zusammen, und abends essen sie mit den Bossen. Macht nicht den Fehler, so zu wählen wie euer Chef oder Vermieter! Sonst braucht ihr euch über schlechte Löhne, hohe Mieten, kaputte Schulen und eine ausgeplünderte Umwelt nicht zu wundern.

Die altgedienten Parteien vertreten die Lobbyinteressen einer veralteten und zutiefst umweltschädlichen Industrie. Sie missachten die Interessen der Bevölkerungsmehrheit, insbesondere die der jungen Menschen. Ein möglicher Schritt, um dieses Demokratiedefizit der Europäischen Union zu vermindern wäre, eine Partei zu wählen, die die EU demokratischer machen will.

Wählt Parteien, die den Bürger*innen zuhören und die bereits in der Vergangenheit so abgestimmt haben, wie ihr es für richtig haltet. Sonst wählt ihr gegen eure eigenen Interessen. Wenn immer die gleichen Parteien gewählt werden, kann sich nichts ändern.

Das neue niedersächsische Polizeigesetz (NPOG) steht kurz vor der Verabschiedung. Dagegen findet die 3. Großdemo am 11. Mai um 13 Uhr in Hannover (ab Steintor) statt.

Treffpunkt für eine gemeinsame Zug-Anreise aus Göttingen ist der Bahnhofsvorplatz um 10.30 Uhr (Abfahrt 11.07 Uhr).

Kommt alle zur Demo, denn wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

Mit der Gesetzesänderung würde der rechtsstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung aufgehoben. Angeblich solle damit eine rechtliche Handhabe gegen mutmaßliche Gefährder und Terroristen geschaffen werden.

Tatsächlich haben vergangene Erfahrungen gezeigt, dass potentielle Terroristen durch die bereits ausreichenden Polizei- und Geheimdienstbefugnisse erkannt werden können. Dort fehlt aber der behördliche Wille, einzuschreiten.

Stattdessen wird die Drohkulisse politisch benutzt, um Grundrechte einschränken und einen Polizeistaat aufzubauen. Entsprechend wird die Polizei mit Militärtechnik ausgestattet und Aufstandbekämpfung erprobt wie beim G20-Gipfelprotest in Hamburg.

Die Bewegung SEEBRÜCKE will mit der Aktion "Proteststaffel" am 11. Mai in Göttingen öffentlichkeitswirksam auf die dramatische Situation im Mittelmeer aufmerksam machen und damit gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU protestieren.

Ort und Uhrzeit müssten kurz vorher auf Facebook zu finden sein.

Im Mittelpunkt der Proteststaffel steht ein Fluchtboot aus dem Mittelmeer, das verdeutlicht, wie viel Leid, Elend und Not die Menschen erlitten haben müssen, wenn sie ihr Leben und das Leben ihrer Kinder der Stabilität eines kleinen Schlauchbootes anvertrauen.

Fluchtverursacher EU

Flucht vor Krieg und Elend ist ein Menschenrecht. Ohne eine humane Einwanderungspolitik fehlen legale Wege der Kriegs- und Armutsflucht. Deswegen müssen verzweifelte Menschen ihr Leben überteuerten Fluchthelfern ("Schleppern") anvertrauen. Deswegen sterben Viele auf dem Weg. Deswegen haben Frauen und Kinder weniger Chancen als Männer, um in Sicherheit zu gelangen. Deswegen wird die EU zu einer Militärfestung ausgebaut (Frontex).

Streitveranstaltung am Europatag, Donnerstag, 9. Mai, um 19 Uhr in der Galerie "Alte Feuerwache" am Ritterplan 4 (gegenüber Städt. Museum).

Bis jetzt blieb der Europawahlkampf farblos. Wichtige Themen wie

  • Friedensbündnis oder Militärmacht?
  • Festung oder Gasthaus?
  • Fairer oder freier Handel?

blieben hinter den enttäuschenden Brexit-Meldungen weit zurück. Schade, denn Europa bietet mehr!

Die Gelegenheit, sich mit aktiven Menschen über Politik, Wissenschaft und Kultur auszutauschen, ist daher einmalig.

Weitere Infos auf der Website des Instituts für angewandte Kulturforschung e.V.

 

... findet statt am 4. Mai von 11:00 bis 18:00 Uhr bei ver.di in der Groner-Tor-Straße 32. Anmeldung erforderlich über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer in Göttingen von Wohnungsnot und Umgestaltung einzelner Stadtteile durch die freien Kräfte des Marktes betroffen ist, wird hier Verständnis finden. Der Soziologe Peter Birke wird informieren und bündeln, unterstützt vom Wirtschaftsgeographen Hans-Dieter von Frieling. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen sollen aktiv Schutzmaßnahmen zugunsten der jetzigen Einwohner*innen gesucht und praktische Handlungskonzepte für die Situation vor Ort gefunden werden. 

Schon seit Wochen wird die Kritik gegenüber Mietpreissteigerungen und Wohnungsnot in den großen Städten lauter. Auf den ersten Blick schlüssige Rezepte wie "mehr Bauland, niedrigere Baustandards oder Spekulation eindämmen" werden nach öffentlicher Diskussion und von einzelnen Parteien aktiv ins Parlament getragen. Ob sie die Situation tatsächlich bessern können, bleibt in diesem und weiteren Workshops zu erörtern.

Der Flyer zum Herunterladen (PDF, 3 MB).

 

Einladung zur Diskussion über die Digitalisierung der Arbeit am 17. April 2019 um 19 Uhr im Restaurant Anatolian Lehmofen, Angerstraße 8.

"Wie werden wir (morgen) arbeiten?". Eine aktuelle Frage, die vom Club Marx angeschnitten wird. Zur Diskussion eingeladen ist die Aktivistin und Soziologin Ingrid Artus, die an der Uni Nürnberg-Erlangen lehrt. 

Hier gibt es eine ausführliche Info, und hier den Flyer (PDF, 3 MB).

Spielszenen, Lesung und Diskussion mit der Schauspielerin und Autorin Bettina Kenter-Götte, die mit einer szenischen Lesung ihr Buch vorstellen und Fragen zu Hartz IV beantworten wird.

Am Freitag, den 12. April 2019, um 19 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34 in Göttingen. Die Lesung findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei.

Das Buch von Bettina Kenter-Götte "Heart's Fear - Geschichten von Armut und Ausgrenzung" ist 2018 im Verlag Neuer Weg erschienen.

Hier könnt Ihr den Flyer herunterladen als PDF (1,2 MB) oder als JPEGs von Vorderseite (Titel, 200 KB) und Rückseite (Detail-Infos, 150 KB).