Viele behaupten, dass man keine günstigen Wohnungen mehr bauen könne. Das Göttinger Mieterbündnis "Gutes Wohnen für Alle" will sich nicht mit einer solchen Antwort zufrieden geben. Unter Federführung des DGB Kreisverbands Göttingen findet daher eine Podiumsdiskussion statt, auf der wir klären wollen, was dran ist an der Behauptung, günstig ginge nicht, und auf welchen Wegen wir doch zu sozialem Wohnungsneubau kommen können.

Die Podiumsdiskussion erfolgt live aus dem Jungen Theater in Göttingen. Zuhören und Fragen stellen geht sicherheitshalber aber nur online via Zoom:

https://zoom.us/j/96361945246?pwd=M1ovOUJ1WldCNVYveTluendwZjJPZz09

Göttingen, 13.7.2021, 18:00 Uhr, Einwahl per Zoom ab 17:30 Uhr

(Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber erwünscht unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.)

Unerlässlich ist in jedem Fall der städtische Wohnungsbau. Wieso er nicht alle bereit stehenden Mittel ausschöpft, fragen wir Claudia Leuner-Haverich, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Göttingen.

Interessant wäre auch die Perspektive der Kreiswohnbaugesellschaft gewesen. Aber die hat leider ersatzlos abgesagt...

Zusätzliche Wohnungen kann (und muss!) eine Landeswohnbaugesellschaft bauen. Darüber spricht der DGB-Experte Sebastian Meise.

Ob das alles Hand und Fuß hat, wird Prof. Dr. Ing. Eckart Güldenberg aus Hannover beurteilen, denn wir wollen uns keine Märchen erzählen lassen, sondern Fakten hören!

Die Podiumsdiskussion wird von der DGB-Kreisverbandsvorsitzenden Agnieszka Zimowska moderiert.

Aus der Vorankündigung: "Göttingen reiht sich ein in die Liga niedersächsischer Städte, in denen der Wohnungsmarkt unter höchster Anspannung steht. Ob Familien, junge Beschäftigte, Studierende oder Menschen mit kleinem bis mittlerem Einkommen – sie alle konkurrieren auf dem boomenden Mietenmarkt. Dieser wiederum profitiert von einer allgemeinen Wohnungsknappheit und treibt Stadtbewohner_innen an den Rand. Es fehlen in der Stadt über 9000 Wohnungen. Regeln kann der Markt alleine diese Wohnungskrise nicht. Große Hoffnung liegt auf kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften. Ihr Turbo-Gang ist dringend gefragt. Dabei stehen Stadt und ihre Gesellschaften vor hohen Herausforderungen. Wir wollen über derzeitige Ansätze und die Probleme kommunaler Gesellschaften sprechen, über positive Lösungen und über kreative Ideen. Im Fokus steht das Konzept der Landeswohnbaugesellschaften, um die Wohnungskrise mit öffentlichen Mitteln zu lösen."