Am Mittwoch, den 3. April 2019, um 19 Uhr im Bürgerhaus Grone, Martin-Luther-Straße 10 (Zufahrt vom Greitweg), berichtet Jochen Biedermann von B90/Die Grünen aus Berlin-Neukölln, welche Erfahrungen dort mit einer Milieuschutzsatzung gemacht werden.

Eingeladen zur Diskussion mit ihm sind alle Fraktionen im Rat der Stadt Göttingen. Und natürlich ist das auch eine gute Gelegenheit für alle Interessierten, sich zu informieren und Fragen zu stellen!

Links:

Was ist Milieuschutz eigentlich? In der Wikipedia steht:

"Ziel der Satzung ist es, den in einem intakten Gebiet wohnenden Menschen den Bestand der Umgebung zu sichern und so die Bevölkerungsstruktur in einem bestimmten Ortsteil vor unerwünschten Veränderungen zu schützen."

Es geht also darum, dass Immobilieneigentümer und Investoren nicht willkürlich Wohnungsbestände luxussanieren oder umwidmen dürfen. Das könnte davor schützen, dass massive Mieterhöhungen diejenigen vertreiben, die sich das nicht mehr leisten können. Oder dass aus Mietwohnungen Eigentumswohnungen gemacht werden. Oder dass ein Gebiet von Spekulanten aufgekauft wird, die dort nur ein paar teure Wohnungen bauen und das übrige Gebiet meistbietend weiterverkaufen.

Für den Notfall: Eine Erste-Hilfe-Anleitung für Mieter*innen in Milieuschutzgebieten hält der TAZ-Artikel Tutorial gegen Gentrifizierung - Bauanleitung Milieuschutz bereit.