Aufstehen – Regionalgruppierung Göttingen

Aufstehen ist die linke, parteiunabhängige Sammlungsbewegung, um außerparlamentarischen Druck auf die Politik auszuüben. Wir wollen fortschrittlich gesinnte Menschen und Gruppen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft und Digitales zusammenbringen, um gemeinsam stärker zu sein. Denn solange wir vereinzelt bleiben, hat das herrschende System leichtes Spiel.

Da auch eine Viel-Themen-Bewegung ihre Kräfte bündeln muss, haben wir in Göttingen unseren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn gelegt und arbeiten mit im Göttinger Mieter*innenbündnis "Gutes Wohnen für Alle".

Genaueres über Aufstehen könnt ihr im Gründungsaufruf von Aufstehen nachlesen und in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten: "Vernetzen, nicht ersetzen".

Die Göttinger Regionalgruppierung von Aufstehen gibt es seit Herbst 2018. Wir treffen uns 1x im Monat. Neue Interessierte und Engagierte sind uns immer willkommen!

Wenn euch Göttingen zu weit weg ist: Aufstehen gibt es auch in Hannover und vielen anderen Teilen Niedersachsens! – Wo auch immer ihr seid, steht auf, macht mit!

 

Aktuell läuft eine ePetition, die den Deutschen Bundestag dazu auffordern will, ein "Umweltgesetzbuch zur langfristigen Sicherung aller Umweltgüter" zu beschließen. Das wäre ein Erfolg auf ganzer Linie für die Umwelt, weil darin nicht nur der Klimaschutz, sondern z.B. auch der Artenschutz (Stichwörter: Bienensterben und Vogelsterben), Waldschutz (Stichwörter: Waldbrände und Borkenkäfer) und Wasserschutz (Stichwörter: Pestizide und Medikamentenreste im Grund- und Trinkwasser) aktualisiert und zukunftsfähig gemacht werden könnte.

Damit würden viele, wenn nicht alle Punkte der Umweltschutz-To-Do-Liste abgehakt werden können!

Unterschreibt am besten so bald wie möglich die Petition, und rührt die Werbetrommel dafür (diese Petitionen lassen nur 4 Wochen Zeit, um 50.000 Unterschriften zusammen zu bekommen):

Dort muss man sich registrieren/anmelden, kann aber anonym unterschreiben.

Weitere Infos:

 

Am 6. Februar stellten Günter Wallraff (Investigativjournalist), Sigmar Gabriel (Bundeaußenminister a.D.), Gerhard Baum (Bundesinnenminister a.D.) und Sevim Dagdelen (MdB) in der Bundespressekonferenz in Berlin den Appell "Julian Assange aus der Haft entlassen" vor, der von weit mehr als 100 Prominenten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien und mehreren Tausend weiteren Unterstützern unterzeichnet wurde.

Julian Assange, einer der Wikileaks-Gründer, wird in England unter foltergleichen Bedingungen gefangen gehalten. Das hat zuletzt auch der UN-Sonderberichterstatter bestätigt. Assange droht bei Auslieferung an die USA eine weit schwere Strafe (bis zu 175 Jahre Haft) als Kriegsverbrechern und Völkermördern (meist 35-45 Jahre Haft).

(Auf der oben verlinkten Website kann im Unterschreiben-Formular das Eingabe-Feld "Beruf" auch frei gelassen werden.)

 

Am Montag, den 23.3.2020, um 18 Uhr laden der DGB Kreisverband und das Bündnis "Gutes Wohnen für Alle" zu einem Diskussionsabend im Jungen Theater (Foyer) ein, bei dem es um die Landeswohnbaugesellschaft und weitere Konzepte
für Stadt und Land gehen soll. Dabei sein werden u.a. Vertreter von DGB, Kreiswohnbaugesellschaft und Städtischer Wohnungsbau Gesellschaft.

Eine der zentralen Fragen wird sein, ob und, wenn ja, wie überhaupt günstiger Wohnraum gebaut werden kann (unter 7,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter)?

Weitere Infos folgen.

Weblinks:

 

Am Samstag, den 28.3.2020, gibt es einen europaweiten Aktionstag gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn unter dem Motto "Wohnen für Menschen statt für Profite".

Die DGB Kreisgruppe Göttingen, das Göttinger Mieter*innenbündnis "Gutes Wohnen für Alle" und weitere Initiativen werden am Kornmarkt informieren und protestieren.

Weitere Infos folgen.

Habt Ihr schon die Europäische Bürgerinitiative "Housing for all" unterschrieben, siehe unten? Bitte macht mit, noch ist Zeit!

Weblinks:

 

Jeden Freitag finden in der Göttinger City Schulstreik-Demos und Aktionen von "Fridays for Future" (FfF) für eine konsequente Klimapolitik statt. Die Eltern-Generation lässt ihre Kinder angesichts der Klimakatastrophe im Stich. Darum sind die Schüler*innen aufgestanden.

Mit den begrüßenswerten Protesten ist eine Diskussion über Atomkraft leider wieder aufgeflammt. Wir stellen dazu einen Flyer bereit, der vor allem eine massive Einsparung von Energie einfordert. Ein zentraler Beitrag, um der aggressiven Propaganda der Atomindustrie den Boden zu entziehen.

Die Atomindustrie will Wasserstoff!

Der Flyer spricht radikale, machbare Veränderungen an, die zügig vor allem auf der Ebene industrieller Verfahrensweisen stattfinden sollten. Wenn Schritte in dieser Richtung ausbleiben, steigt die Gefahr, mit dem Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger erneut auf die schiefe Bahn der Atomkraft zu geraten. Als Beispiele werden im Flyer diskutiert: Warum sind Autos immer noch aus Stahlblech? Warum heizen wir unsere Gebäude immer noch mit fossilen Energien?

Download: Flyer "Atomindustrie will Wasserstoff" (PDF, ca. 0,4 MB, 4. Auflage, November 2019)

Am Samstag, den 15.02.2020, fahren um 10.08 und 10.18 Uhr Züge nach Erfurt. Vorm Bahnhof könnt Ihr Euch mit Anderen zusammentun, um gemeinsam ein günstiges Ticket zu erwerben.

Worum gehts eigentlich? Darum bzw. dagegen, dass Politiker von FDP und CDU mit Hilfe der AfD regieren wollten, und weder vorher noch nachher einen Skandal darin erkennen können.

Der DGB, Campact und das Bündnis #unteilbar rufen dazu auf.

Weitere Infos:

 

Das Klima kommt gut ohne uns aus. Aber leider können wir das umgekehrt nicht behaupten.

Zwar ist es keine kostenlose, bürgerbewegte Veranstaltung, aber da das Thema so sehr not tut, möchten wir Euch auf die anstehende Uraufführung des "Recherchestücks zur aktuellen Klimabewegung" "fridays. future." aufmerksam machen.

Weitere Infos findet Ihr auf der Website des Neuen Jungen Theaters in der Bürgerstraße 15.