Aufstehen – Regionalgruppierung Göttingen

Aufstehen ist die linke, parteiunabhängige Sammlungsbewegung, um außerparlamentarischen Druck auf die Politik auszuüben. Wir wollen fortschrittlich gesinnte Menschen und Gruppen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft und Digitales zusammenbringen, um gemeinsam stärker zu sein. Denn solange wir vereinzelt bleiben, hat das herrschende System leichtes Spiel.

Da auch eine Viel-Themen-Bewegung ihre Kräfte bündeln muss, haben wir in Göttingen unseren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn gelegt.

Genaueres über Aufstehen könnt ihr im Gründungsaufruf von Aufstehen nachlesen und in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten: "Vernetzen, nicht ersetzen".

Die Göttinger Regionalgruppierung von Aufstehen gibt es seit Herbst 2018. Wir treffen uns 1x im Monat. Neue Interessierte und Engagierte sind uns immer willkommen!

Wenn euch Göttingen zu weit weg ist: Aufstehen gibt es auch in Hannover und vielen anderen Teilen Niedersachsens! – Wo auch immer ihr seid, steht auf, macht mit!

 

13. Treffen der Regionalgruppierung Göttingen:

Dienstag, 26.11.2019 um 19 Uhr

Wir treffen uns das nächste Mal wieder im Saal der Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V., Neustadt 7, 37073 Göttingen.

Einfach am Haupteingang klingeln. Dann geht die Tür auf. Oder klopfen. Der Saal ist direkt links neben dem Eingang.

Geplante Tagesordnung:

  • Teil 1: Diskussion zum Thema "Umwelt" (1 Stunde).
    Wir arbeiten an einem Grundlagentext zu diesem Thema. Wie formulieren wir – in der gebotenen Kürze – alle wesentlichen Fakten und welche Forderungen erheben wir?
  • Teil 2: Besprechung Aktionen, Organisatorisches und Verschiedenes (0,5 Stunden)

 

Für Freitag, den 29.11.2019, ruft Fridays for Future zum 4. Globalen Klimastreik auf!

Im Dezember werden sich Politiker*innen aller UN-Staaten auf der Weltklimakonferenz in Spanien treffen, um die Einhaltung der internationalen Klimaziele zu überprüfen. Die Bundesregierung geht mit ihrem am 20.9. verabschiedeten Klima-"Päckchen" hin – und gibt sich damit vor aller Welt die Blöße.

Dass wir anderer Meinung als unsere Noch-Bundesregierung sind, müssen wir vorab schon zeigen:

Die 1,4 Millionen Bundesbürger*innen, die am 20.9. auf den Straßen waren, sollten zum 29.11. also mindestens je noch eine weitere Person mitbringen!

Weitere Infos:

Am Donnerstag, 14.11.2019, um 19 Uhr diskutieren Gernot Kiefer (Köln) und Prof. Dr. Roland Nau (Bovenden) über das Gesundheitswesen und den Pflegenotstand.

Gernot Kiefer ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung. Er stellt die Position der Kostenträger dar.

Prof. Dr. Roland Nau ist Nervenarzt und Geriater. Er spricht aus Sicht der Betroffenen.

Ort: Holbornsches Haus, Rote Straße 34, Göttingen.

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen, ver.di, Basisgruppe Medizin, IPPNW und club marx GÖ.

 

Am Montag, 11.11.2019, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal St. Jacobi spricht der Publizist und Buchautor Dr. Reiner Bernstein aus München über Perspektiven für Israelis und Palästinenser. Wie können Religion und Rechtsstaat so vereinbart werden, dass ein Weg zum Frieden gefunden wird?

Veranstalter ist die Friedensdekade Göttingen 2019. Das Göttinger Bündnis für Gerechtigkeit in Israel und Palästina e.V. unterstützt dies.

Am Montag, 4.11.2019, von 10-15.30 Uhr findet in Hannover der Alternative Wohngipfel für Niedersachsen statt.

In Niedersachsen fehlen über 100.000 bezahlbare Wohnungen. Die bisherige Politik hat diesen Notstand nicht nur nicht gestoppt, sondern mitverursacht. Auf dieser Fachtagung sollen Lösungswege diskutiert werden. Auch Olaf Lies, der niedersächsische Bauminister, soll anwesend sein. Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird, gibt es in Niedersachsen in 15 Jahren keine Sozialwohnungen mehr.

Die Teilnahme am Alternativen Wohngipfel für Niedersachsen ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 28. Oktober telefonisch unter 0511/2790934 oder per E-Mail an anmeldung(at)rls-nds.de möglich. 

Links:

 

Was tun, wenn jemand mit rechten Parolen um sich wirft?

Ein Workshop kann helfen, im Bedarfsfall die Sprachlosigkeit zu überwinden: Am Samstag, den 19.10.2019, von 10-17 Uhr im Naturfreundehaus auf dem Hagen findet ein Workshop mit einer Argumentationstrainerin aus Wolfsburg statt.

Die Argumentationstrainerin Kristin Harney arbeitet in der Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie (Zentrum Demokratische Bildung, Wolfsburg).

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Eine Teilnahme ist kostenfrei, aber nur nach vorherigen Anmeldung möglich.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Anmeldeschluss: Sa. 5.10.

Veranstalter sind die Naturfreunde, die AG Antifa der Linken und die Kuhle Wampe Göttingen.

 

Am 3. Oktober 2019 um 14 Uhr am Platz der Synagoge/OM10 in Göttingen beginnt die Gegenthese zum offiziellen Tag der Deutschen Einheit. Wer keine Lust auf Sonntagsreden von Berufspolitikern hat, die alle heutigen Probleme auf angebliche Versäumnisse der DDR zurückführen wollen, kann hier mitmachen.

Hauptforderungen der Initiatoren sind:

  • Antifa bleibt Handarbeit!
  • System Change not Climate Change!
  • Grenzenlose Bewegungsfreiheit für alle!
  • Wenn Frauen* streiken, steht die Welt still!

Wir von Aufstehen haben zwar eine differenziert-kritische Haltung* zur pauschalen Forderung nach "offenen Grenzen", wie sie auch im Demoaufruf formuliert wird als "Grenzenlose Bewegungsfreiheit für alle!". Aber das kann ja kein Hinderungsgrund sein, dem herrschenden System immer wieder gemeinsam die rote Karte oder zumindest rote Linien zu zeigen.